Platten to die for / fated to die: mit Leander, “Triangelspieler” von Sense of Akasha
Eva | 30. September 2007Sense of Akasha basteln gerade an ihrem dritten Streich im Studio. Da kann es schon mal vorkommen, dass die “Sensemänner” etwas Unterstützung brauchen. Ihr Leander ist dann in organisatorischer Hinsicht promt zur Stelle.
Musikalische Unterstützung kann man von ihm zwar nur beim Triangel- und Klangstab-Spielen erwarten, dennoch beglückt er Klaus & Co. gerne mit Prachtstücken aus seiner Plattensammlung. Wie sich das auf die Studioarbeit der Sensen auswirkt, werden wir bald hören. Und bis dahin stellt uns Leander sein Tatwerkzeug vor:
Platte to die for: “Goo” von Sonic Youth hat die Art meines Musikverständnisses so verändert wie keine andere Platte bis dahin. Die Veröffentlichung von “Goo” 1990 war neben “Surfer Rosa” von den Pixies so bedeutsam für mich, dasss ich zum Beispiel nie ein großer Nirvana-Fan wurde.
Erstaunlich ist, dass Sonic Youth bis heute eine der spannendsten und innovativsten Bands geblieben sind. Leider (oder Gott sei Dank) gibt es nicht allzuviele Alben, die dich in eine komplett neue Bahn werfen. Nachher ist mir das eigentlich nur mehr bei “Debut” von Björk und Radiohead`s “OK Computer” passiert…und dafür will ich mich hiermit bei den Künstlern bedanken!
Platte fated to die: Einige werden bei der Auswahl dieser Platte bestimmt aufschreien, aber ich finde “Smash” wirklich sehr schlimm. Ich habe mir das Album auf Anraten eines Freundes, ungefähr ein Jahr bevor “Self Esteem” ein Riesenhit wurde, gekauft.
Anfangs fand ich das Album noch ganz lustig, aber spätestens beim dritten Mal hören, konnte ich die naiven Melodien nicht mehr hören. Zu meinem Übel wurde “Self Esteem” einige Zeit später von jeder Provinz-Radiostation rauf und runter gespielt, was meinen Hass auf die Band und ihre Musik nur noch verstärkte. Ich glaube zu dem Zeitpunkt habe ich aufgehört Radio zu hören. Noch schlimmer war eigentlich nur “Best of Rockers n’ Ballads” von den Scorpions, aber die Platte habe ich nur geschenkt gekriegt und zählt somit nicht.
Welchen Wind of Change
die neue CD von Sense of Akasha in unser Land bringen wird, werden wir bald hier erfahren:
www.myspace.com/senseofakasha
Sense of Akasha live: 03.11.2007 “Gorgeous Music Festival“, UFO Bruneck
„Von musikalischer Jungfräulichkeit ist da keine Spur…“ hört man eine Stimme im Fernsehen sagen. Und wie’s der Zufall will: in beiden Beiträgen
Eine Lieblingsplatte auswählen ist nicht einfach. Meistens greift man auf Klassiker zurück, die weltweit Revolutionen auslösten: Nirvana’s Nevermind, AC/DC’s Back in Black, Kraftwerk’s Autobahn und ähnliches sind dabei ganz weit vorne. Dabei wird vergessen, dass auch heutzutage noch sehr gute Musik gemacht wird, zwar nicht so revolutionär wie die obgenannten, aber doch mit starken Songs. Deswegen habe ich Justice – Cross (ich weiß leider nicht wie man das Kreuzsymbol eintippt) als Platte to die for ausgewählt.
Ich habe grauenhafte Compilations zuhause rumliegen: 2x Just The Best, 1x Bravohits, 1x Dancemission und 1x Best Of Dance Mission und dazu habe ich auch Singles von Mauro Picotto, Dj Ötzi und dem klanen Indiana. Meine Jugendsünden will ich nicht leugnen, aber darüber zu schreiben fühl ich mich nicht im Stande, weil ich die CDs seit sieben bis zwölf Jahren nicht mehr gehört habe. Meine Platte fated to die ist von Eskorzo und heisst La Sopa Boba..jpg)
Vergnügt hebt Bunny sein Pfötchen und sagt: „Du hast eine Karotte gewonnen, weil das kleine weiße Häschen neue Freunde liebt.“
Achtung! Es gibt eine Änderung im Line up der Mendoza Reunion Show: Anstelle der Band Hämmertrupp spielen nun Slowtorch, die erst kürzlich ihr neues Album veröffentlicht haben (CD-Präsentation am 29.09. im Bunker Bozen, siehe rechte Spalte, Kategorie Events)!
Alle, die Hip Hop mögen, können sich die EP “il vodoo maleficio” von lo sciaccallo jetzt kostenlos bei MySpace runterladen!
Man kommt rein, schaut sich um, sucht nach einer Sitzgelegenheit. Schicke Esszimmerstühle stehen verstreut im Raum herum. 
Die Scheibe to die for. Also wenn das mal keine schwere Entscheidung ist. Schnell mal kurz gedanklich die stilistischen Vorlieben der letzten Jahre überflogen (was aus der „Metalphase“? Was aus der „Punkphase“? oder was Aktuelles??).
Südtirols Musikszene kann man doch recht einfach umschreiben: Es gibt viel Metal, viel Punk, einigen Ska, ein bisschen Rock und langsam kommen die ersten Elektronikprojekte, dank Myspace, ans Tageslicht. Nicht, dass Südtirol nichts zu bieten hätte, aber Bands, die nicht klar zu definieren sind gibt es wenige.
„Ähm, das ist alles, was übrig geblieben ist…“, sagte der Langhaarige im schwarzen Shirt, schmunzelte im Verborgenen und legte ein paar zermetzelte Papierreste auf den Tresen.
Die Hip Hopper lakiluke aus Bruneck bieten ihr neues Album „Kellerduell“ als Gratisdownload an!











